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Speiseplan  

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Wäre das Wetter doch nur letzte Woche so schön gewesen wie heute. Statt dessen hieß es "frösteln" am Biener Busch. Hat sich aber gelohnt. Warum? Das lest ihr hier:

Das sieht man selbst im fußballbegeisterten Holthausen-Biene nicht alle Tage: Fußballspieler aus fünf Nationen trafen sich jetzt zu einem Freundschaftsspiel am Biener Busch. "Flüchtlinge gegen SV Holthausen-Biene III" lautete die sehr faire und lockere Partie, die nach 90 Minuten 3:9 endete. Als Verlierer ging dabei niemand vom Platz: Denn bei den Flüchtlingen aus dem Iran, dem Irak, Syrien und Afghanistan überwog die Freude, nach mehreren Trainingseinheiten endlich gegen eine deutsche Fußballmannschaft antreten zu können. Dass sie gegen die eingespielte Mannschaft um Trainer Timo Bünker, der für ihre Spielbereitschaft und ihren Einsatz ein großer Dank gebührt, am Ende verloren, schmälerte diese Freude nicht.
Seit vier Monaten lebt der Großteil der angetretenen Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft hinter dem Ludwig-Windthorst-Haus; zwei Afghanen aus einer Unterkunft an der Teichstraße und einer aus Altenlingen verstärkten das Team von Alfred Kues. Professionellen Rückhalt erhielten sie durch Torwart Christoph Herbers.
Der Wunsch, sich sportlich betätigen zu können, hatte bei den Flüchtlingen von Anfang an eine hohe Priorität. Dank des Einsatzes von Alfred Kues, der sich in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Holthausen-Biene engagiert, und weiterer Helfer konnten auf kurzem Wege verschiedene Sportangebote (Fußball, Tischtennis, Judo) unter dem Dach des SV Holthausen-Biene realisiert werden. Diese Angebote tragen in besonderer Weise zur Integration bei, weil sie die Neubürgerinnen und Neubürger dabei unterstützen, Kontakte zu knüpfen, die Sprache zu erlernen und sich in ihrem neuen Umfeld zu orientieren.
Die Vernetzung von Flüchtlingshilfe, Sportverein, aber auch anderen Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern in Holthausen-Biene erfolgt durch die Wabe, die dafür vor etwa sieben Monaten einen Helferkreis gebildet hat. Darin engagieren sich weit über 20 Personen. Sie begleiten die Flüchtlinge zu Ärzten und Behörden, unterstützen bei alltäglichen Angelegenheiten, geben Sprachunterricht und pflegen im Rahmen eines "Offenen Treffs" den regelmäßigen Austausch.

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